Unsere Schule

 

Wer sind wir? Woher kommen unsere Schüler?

Die Jakob-Weber-Schule ist eine Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen und Stammschule für integrierte Fördermaßnahmen. Die Schule wird besucht von Schülern, die einen durch ein Gutachten festgestellten besonderen Förderbedarf im Bereich Lernen haben und von der ADD zugewiesen wurden. Seit 2014 haben die Eltern oder Sorgeberechtigten ein Wahlrecht: Wenn bei ihrem Kind ein besonderer Förderbedarf im Bereich Lernen festgestellt wurde können Eltern oder Sorgeberechtigte entscheiden, ob ihr Kind in einer Schwerpunktschule oder in einer Förderschule unterrichtet werden soll.

 

Die Schüler kommen aus den Verbandsgemeinden Bruchmühlbach-Miesau, Ramstein-Miesenbach, Landstuhl und einem kleineren Teil der VG Kaiserslautern-Süd. Kinder, die in Obernheim-Kirchenarnbach wohnen, somit zur VG Wallhalben gehören und dem Kreis Pirmasens angehören, werden ebenfalls in der Jakob-Weber-Schule gefördert, da diese Schule wesentlich näher zum Heimatort liegt als die zuständige Schule in Pirmasens.

Zur Jakob-Weber-Schule gehören acht Schwerpunktschulen, davon 5 Grundschulen (Ramstein-Miesenbach, Weilerbach, Queidersbach, Landstuhl-In der Au und die GS Bruchmühlbach-Martinshöhe) sowie 3 Realschulen Plus (Ramstein-Miesenbach, Weilerbach, Queidersbach). Förderschullehrer, die an diesen Schwerpunktschulen unterrichten, gehören fast alle zu der Stammschule Jakob Weber in Landstuhl.

Neun weitere Grundschulen sind der Förderschule zugeordnet: Die Grundschule Moorbachtal in Steinwenden, die GS Hütschenhausen mit der Außenstelle Spesbach, die Grundschule Miesau, die Grundschule in Hauptstuhl, die Theodor-Heuss-GS „Auf der Atzel“ in Landstuhl, die Heidenfels-GS in Kindsbach, die GS Bann, die GS Linden und die GS Schopp. Nur 5 der genannten Grundschulen erhalten Integrierte Förderung, durchgeführt von zwei unserer Kolleginnen.

In besonderen Ausnahmefällen kann die Jakob-Weber-Schule auch Kinder aus anderem Einzugsbereich in die Schule aufnehmen.

 

Die Schüler:

Im Schuljahr 2016/2017 besuchen und 90 Schülerinnen und Schüler unsere Förderschule.

Die Kinder werden in acht Klassen (Klasse 1 bis 9) beschult. Sieben Klassen sind kombinierte Lernstufen. Im Anschluss an das neunte Schuljahr besteht eine Kooperation mit dem BVJ (einjährig) bzw. integrativen BVJ (bis zu drei Jahren) der Berufsbildenden Schule Landstuhl sowie zur KOA-Klasse der Realschule Plus in Ramstein. An beiden Standorten haben unserer Schüler die Möglichkeit, den Abschluss der Berufsreife zu erwerben. Nähere Informationen zu unseren Abschlüssen und Kooperationen finden Sie hier.

Besonders bei den Kleinsten braucht man viele Augen und Hände, um sie gut fördern zu können. Aus diesem Grund unterstützt eine Sozialpädagogin als Pädagogische Fachkraft die Förderschullehrerin täglich zwei Schulstunden in ihrer Arbeit. In dieser Zeit sind folglich die beiden Klassen doppelt besetzt, Kulturtechniken stehen auf dem Stundenplan.

 

Der Unterricht:

 

Unser Leitspruch „Jeder wird stark“ meint, dass jeder Schüler weit möglichst gefördert werden soll, um nach seiner Schulzeit selbstverantwortlich und eigenständig seinen Platz in der Gesellschaft, in Familie und Beruf, einnehmen zu können.

 

Der Unterricht basiert auf den Lehrplänen für Schulen mit dem Förderschwerpunkt lernen in Rheinland-Pfalz, ergänzt durch schulinterne Arbeitspläne.

 

Auf dieser Basis hat das Kollegium der Jakob-Weber-Schule sein Qualitätsprogramm – resultierend aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre – für die nahe Zukunft auf die folgenden 4 Säulen gestellt:

 

  1. Erwerb und Ausbau der Kulturtechniken (formuliert für Unter- und Mittelstufe)

  2. Fördern der Sozialkompetenz und Ich-Stärke (schulstufenübergreifend)

  1. Berufsorientierung (vornehmlich in den Oberstufenklassen)

  2. Ganztagsschule (Erstellen eines neuen Konzeptes – schulstufenübergreifend)

 

Die Unterstufe beschäftigt sich mit dem methodischen Vorgehen beim Erwerb der Kulturtechniken und dem Anbahnen von Ich-Stärke und Sozialkompetenz.

 

Die Mittelstufe beschreibt den Ausbau der Lese-, Schreib- und Rechenkompetenz mit der in der Unterstufe begonnenen Methodik. Sie führt außerdem die Arbeit zur Förderung der Ich-Stärke und sozialen Kompetenz im gleichen System weiter und erweitert das Spektrum.

 

 

Das Kollegium:

Das Kollegium der Schule setzt sich aus Förderschullehrkräften, fest angestellten Erzieherinnen, Pädagogischen Fachkräften, einer Schulsozialarbeiterin, einer FSJlerin, Anerkennungspraktikantinnen und Integrationshelferinnen zusammen. Eine Sekretärin und  unser Hausmeister komplettieren unser Team. Außerdem helfen uns drei weitere Berufsgruppen, unsere Schüler adäquat zu fördern: eine Logopädin und eine Physiotherapeutin von der REHA-Westpfalz sowie ein Ergotherapeut. Sie kümmern sich um Kinder mit speziellem Handlungsbedarf.

 

Wir sind Ganztagsschule:

Seit 2003 ist die Jakob-Weber-Schule Ganztagsschule in neuer Form. Das bedeutet, dass Eltern ihre Kinder jeweils für die Dauer eines Jahres verbindlich für den Besuch der Ganztagsschule anmelden können. Von montags bis donnerstags können Schüler das Ganztagsangebot nutzen. Die Ganztagsschule beginnt im Anschluss an die 6. Schulstunde um 12:50 Uhr und endet um 15.50 Uhr. Freitags endet der Unterricht für alle um spätestens 12:50 Uhr.

Näheres zur Ganztagsschule finden Sie HIER.

 

Wir sind PES-Schule, was uns hilft, Unterrichtsausfall zu minimieren.

 

 

 

Unterrichtszeiten

 

Der Unterricht beginnt um 7.40 Uhr und endet entweder nach der 5. Stunde um 12 Uhr oder nach der 6. Stunde um 12.50 Uhr.

Die Angebote der freiwilligen Ganztagsschule enden um 15.50 Uhr.

 

 

Praxistag

 

Seit dem Schuljahr 2009/2010 findet in einer unserer 9. Klassen wieder ein Praxistag statt. Dabei besuchen die Schülerinnen und Schüler während des ganzen Schuljahrs immer freitags einen ausgewählten Betrieb und gewinnen so auf kontinuierliche Art und Weise wichtige Einblicke in die berufliche Arbeitswelt.

Um die dabei versäumten Unterrichtsstunden nachzuholen nehmen diese Schülerinnen und Schüler verpflichtend an einem speziellen Ganztagsangebot teil.

Erfahrungen finden Sie unter Praxistag.

Weitere Informationen gibt es auch auf den Seiten des Bildungsservers Rheinland-Pfalz.

 

 

Arbeitsgemeinschaften und Projekte

 

Klassenübergreifende Projekte wie das gemeinsame Einstudieren eines Theaterstückes mit selbsttätigem Kulissenbau, das Publizieren schulischer Ereignisse in unserer Schülerzeitung „Blitzlicht“, das Musizieren im Chor, im kleinen Flötenensemble, das Vorbereiten von Schulfeiern oder dem Elterncafe und das gemeinsame Mittagessen in unserer Mensa unterstützen das soziale Miteinander der Schulgemeinschaft. Auch die Schülermitverwaltung und der Förderverein leisten ihren Beitrag, dass dieses Miteinander sich positiv gestaltet. Beliebte Arbeitsgemeinschaften wie „Brettspiele“, „Töpfern“, „Fitness“, „Rätsel“, „Fußball“, „Haus- und Hof-AG“, „Tischtennis“ oder „Aquarellmalerei“ bieten den Oberstufenschülern die Möglichkeit der Wahl und geben Einblicke in Freizeitbereiche.

Im kommenden Schuljahr soll ein weiteres Erfahrungsfeld das Lernen der Schüler bereichern: das Programm „Schüler helfen Schülern“ des Deutschen Roten Kreuzes für Kinder der Unterstufe, der „Schulsanitätsdienst“ für Oberstufenschüler. Das gesamte Kollegium wird sich mit dem Besuch eines Grundkurses in Erster Hilfe fit für dieses Schulprojekt machen.

Engagierte, miteinander kooperierende Kollegen haben sich für ihre Schüler über die Methoden des Förderns und Forderns das Erziehungsziel gesetzt, das der Leitspruch ausdrückt: „Jeder wird stark“.